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Generalsanierung Kurhausbad mit Neumannflügel

Umbau des denkmalgeschützen Kurhausbades und Neumannflügels zum Haus für Gesundheitsmanagement.

Laboreinrichtungen, Heilwässerbereitstellung, Gastronomie.

Planung/Realisierung2016–2022
Leistungsbild nach HOAILPH 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
Anlagengruppen1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 nach HOAI
BauherrImmobilien Freistaat Bayern Regionalvertretung Unterfranken
ArchitektGrellmann Kriebel Teichmann Architekten
Bruttogeschossfläche8850 m²

Übergeordnetes Ziel der Generalsanierung des Kurhausbades in Bad Kissingen war es, das im Herzen der Kuranlagen gelegene historische Gebäude zu erhalten und mit neuem Leben zu erfüllen.Oberste Priorität hatte während der Planung der behutsame Umgang mit der denkmalgeschützten Bausubstanz, trotz hoher technischer und energetischer Anforderungen an die neue Nutzung. Für die Realisierung der denkmalpflegerischen Maßnahme war eine frühzeitige Einbindung zahlreicher Fachplaner und Restauratoren, beispielsweise für Befunduntersuchungen für Naturstein, Keramik und der bestehenden Buntglasfenster erforderlich. Zudem wurde eine frühzeitige und fortwährende Abstimmung mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) gepflegt, um gemeinsame Lösungen und Kompromisse zu finden und zufriedenstellend umzusetzen.

Nach zirka vierjähriger Sanierung konnte das LGL ihre neuen Büroräume im Januar 2021 beziehen. Die Büroeinheiten der verschiedenen Abteilungen konnten in der vorhandenen Gebäudestruktur gut umgesetzt werden. Die ehemaligen Badeeinheiten mit in der Regel einem Bad pro Fensterachse wurden aufgelöst und je nach Bedarf durch Büroeinheiten mit zwei beziehungsweise drei Fensterachsen abgelöst. Die bestehenden Kastenfenster wurden, soweit möglich, erhalten.

  • Beleuchtungsplanung im Einklang strenger energetischer Vorschriften und den Anforderungen an das sensible Denkmal
  • Gewerkeübergreifende Gebäudeautomation (BACnet)
  • mehrere Lüftungsanlagen, 5St Teilklimaanlagen, 3St Vollklimaanlagen, Umluftkühler 
  • Laboreinrichtungen, Digestoren, Punktabsaugungen, Mehrere Laborgase, Druckluft, Laborvakuum, 
  • Heilwässerbereitstellung, Bitterwassererzeugung, Heilwasser- Flaschenabfüllung
  • Gastronomie im denkmalgeschützten Bereich, Technische Vorbereitung für Vollküche
  • Neubau der gesamten Heizungs- und Kälteanlage - 800 kW Gas-Brennwert-Kessel in Kombination mit einem BHKW (100kWth)
  • Absorptionskältemaschine und Kompressionskältemaschinen mit Adiabatik-Betrieb 
  • Vollflächige Brandmeldeanlage, Telekommunikation über LWL
  • Vollständige Elektro- Neuinstallation unter Berücksichtigung der sensiblen Altbausubstanz / Aufzugsanlagen
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