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WENN FRÜHE ABSPRACHEN DEN UNTERSCHIED MACHEN

 

 

Kurze Planungs- und Bauzeiten, Modulbauweise und hohe Anforderungen an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit: Beim ITZ Ilmenau musste vieles deutlich früher feststehen als bei einem konventionell geplanten Gebäude. Gleichzeitig gehörte das Verwaltungsgebäude zu den ersten Projekten des Bundes, die in Integrierter Projektabwicklung realisiert und erfolgreich abgeschlossen wurden.

Für HKL war das ITZ das erste Projekt, das vollständig im IPA-Modell bearbeitet wurde. Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen, Kosten transparent verfolgt und Planung und Ausführung von Beginn an eng miteinander verzahnt.

#aufgaben
HKL übernahm die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung über die Leistungsphasen 1 bis 9. Bearbeitet wurden die Kostengruppen 410, 420, 430, 440, 450 und 480. Damit begleitete HKL das Projekt von den ersten planerischen Grundlagen bis in die Umsetzung und darüber hinaus.

#besonderheiten

MODULBAU TRIFFT IPA.

Das ITZ wurde als zwei- bis dreigeschossiges Modulgebäude mit einer lichten Raumhöhe von 2,75 Metern konzipiert. Die modulare Bauweise ermöglichte eine sehr kurze Bauzeit, verlangte gleichzeitig aber frühzeitig belastbare Entscheidungen. Hinzu kamen hohe Anforderungen an Energieeffizienz, Brandschutz und Nachhaltigkeit. Das Gebäude wurde nach dem Standard EGB 40 geplant und auf eine Zertifizierung nach BNB Silber ausgerichtet.

Eine weitere Besonderheit lag in der Projektorganisation selbst: Statt klassischer, nacheinander ablaufender Planungs- und Entscheidungsprozesse arbeiteten die Beteiligten im IPA-Modell von Beginn an eng zusammen.
 

EIN PROJEKT, BEI DEM VIELES FRÜHER ENTSCHIEDEN WERDEN MUSSTE


Modulbau verändert nicht nur die Baustelle. Er verändert bereits die Planung. Viele technische Details und Schnittstellen, die bei konventionellen Projekten noch im weiteren Verlauf geklärt werden können, müssen deutlich früher feststehen.

Genau hier spielte die Integrierte Projektabwicklung ihre Stärke aus. Planung, Ausführung und weitere Projektbeteiligte arbeiteten eng zusammen, Entscheidungen konnten direkt im Team abgestimmt und Auswirkungen auf Kosten und Termine früh bewertet werden.

Für HKL war das ITZ gleichzeitig das erste Projekt, das vollständig im IPA-Modell bearbeitet wurde. Die gemeinsame Arbeit im Co-Working-Space gehörte ebenso dazu wie ein transparentes Kostencontrolling mit Microsoft Power BI.

Das Ergebnis: Trotz des engen Zeitrahmens konnten sowohl das vorgesehene Budget als auch der Terminplan eingehalten werden.

#neues

NEUE WEGE IM TEAM

Die Projektbearbeitung im IPA-Modell war für HKL in dieser Konsequenz neu. Besonders die direkte Zusammenarbeit aller Beteiligten im Co-Working-Space veränderte die gewohnten Abstimmungswege.

Auch beim Kostencontrolling wurden neue Wege gegangen. Mit Microsoft Power BI konnten Kostenentwicklungen transparent dargestellt und gemeinsam im Projektteam verfolgt werden.

#gelungen

Das Ergebnis hat überzeugt

Kurze Entscheidungswege, eine hohe Kostentransparenz und die enge Abstimmung im Projektteam ermöglichten eine schnelle Projektabwicklung.

Entscheidend ist dabei das Ergebnis: Das vereinbarte Budget wurde eingehalten und auch der Terminplan konnte trotz der sehr kurzen Planungs- und Bauzeit gehalten werden.

#herausforderung

WENIG ZEIT. VIEL ZU KLÄREN.

Die größte Herausforderung war die kurze Planungszeit. Durch die Modulbauweise mussten viele technische Entscheidungen früh getroffen werden und bereits zu diesem Zeitpunkt belastbar sein.

Das erforderte eine intensive Abstimmung zwischen den Beteiligten und eine Planung, bei der technische Lösungen, Kosten und Termine nicht getrennt voneinander betrachtet werden konnten.

#manlerntnieaus

FRÜH AN EINEM TISCH

Beim ITZ haben wir erlebt, was sich verändert, wenn die entscheidenden Beteiligten früh gemeinsam an einem Tisch sitzen. Fragen konnten direkt geklärt, Auswirkungen auf andere Gewerke schneller erkannt und Entscheidungen gemeinsam getroffen werden.

Gerade bei der Modulbauweise war das ein wichtiger Faktor. Viele Details mussten deutlich früher feststehen als gewohnt. Das funktioniert nur, wenn Informationen rechtzeitig verfügbar sind und die Beteiligten nicht nacheinander, sondern miteinander arbeiten.

Diese Erfahrung nehmen wir aus Ilmenau mit: Je früher Planung, Ausführung, Kosten und Termine zusammen betrachtet werden, desto weniger muss später korrigiert werden.

#projektteam

Die Gefährten

Ricarda Horn
Technische Systemplanung
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Mohamad Khalil
Technische Systemplanung
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Frank Thierfeldt
LEAN Management
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Daniel Wagner
Planung HLS / BIM-Koordinator
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Marcel Wiegand
Planung ELT
Telefon IconTelefon Icon
ProjektNeubau Bürogebäude für das Informationstechnikzentrum des Bundes
StandortIlmenau
BauweiseZwei- bis dreigeschossiger Modulbau
Planung/Realisierung2022–2024
ProjektmodellIntegrierte Projektabwicklung (IPA)
ArchitektenADOBE Architekten + Ingenieure GmbH
EnergiestandardEGB 40
NachhaltigkeitBNB Silber
LeistungsphasenLPH 1–9
Kostengruppen410, 420, 430, 440, 450, 480
  • Fernwärmestation mit einer Leistung von 117 kW
  • Heizkreisverteilung mit 4 Heizkreisen
  • Wärmeabgabe über Heizkörper
  • RLT-Anlage mit einem Volumenstrom von 5.450 m³/h
  • Propan-Kältemaschine mit 40 kW Kälteleistung
  • Freie Kühlung integriert
  • Kältekreisverteilung mit 3 Kältekreisen

Weiterführende Informationen zur Integrierten Projektabwicklung:

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