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VIEL RAUM FÜR NEUE WEGE

Mit dem neuen Produktionsstandort Sensilo erweitert JUMO seine Kapazitäten um einen Gebäudekomplex für Produktion, Logistik, Verwaltung und Reinraum. Rund 8.000 Quadratmeter Fläche und unterschiedliche Nutzungsbereiche bringen dabei sehr verschiedene Anforderungen an die Technische Gebäudeausrüstung zusammen.

 

HKL begleitet das Projekt über die Leistungsphasen 1 bis 9. Eine Besonderheit liegt neben der technischen Komplexität in der Art der Zusammenarbeit: Das Projekt wird mit Elementen der Integrierten Projektabwicklung und Lean Management umgesetzt..

#aufgaben
HKL übernimmt die Planung der Technischen Gebäudeausrüstung über die Leistungsphasen 1 bis 9. Die Planung umfasst die technischen Anlagen für die unterschiedlichen Bereiche des neuen Standorts. Produktion und Logistik gehören ebenso dazu wie Verwaltung und Reinraum

#besonderheiten

VIELE BEREICHE. EIN PLAN.

Produktion, Logistik, Verwaltung und Reinraum stellen jeweils eigene Anforderungen an Versorgung, Raumklima und technische Infrastruktur. Beim Sensilo müssen diese Anforderungen innerhalb eines gemeinsamen Gebäudekonzepts zusammengeführt werden.

Eine besondere Rolle spielt dabei das Energiekonzept. Der für den Brandschutz erforderliche Sprinklertank wird zusätzlich als Wärmequelle genutzt und damit Teil der Energieversorgung des Gebäudes.

 

EIN PROJEKT MIT LANGER GESCHICHTE

 

Die ersten Planungen für den neuen Standort reichen bis 2016 zurück. Nach einem Projektstopp wurde die Planung 2022 wieder aufgenommen.

Mit dem Neustart änderten sich nicht nur Rahmenbedingungen und Anforderungen. Auch die Art der Projektbearbeitung entwickelte sich weiter. IPA und Lean Management sorgen für eine enge Abstimmung zwischen den Beteiligten und helfen dabei, Planung und Bauablauf gemeinsam zu organisieren.

Das ist gerade bei einem Projekt dieser Größe wichtig. Denn während auf Teilen der Baustelle noch gearbeitet wird, läuft in anderen Bereichen bereits die Produktion an. Planung, Bau und Inbetriebnahme greifen dadurch unmittelbar ineinander.

#neues

PLANEN IM TAKT

Mit Lean Management werden Planung und Bauablauf enger aufeinander abgestimmt. Aufgaben, Abhängigkeiten und Termine werden gemeinsam betrachtet und so organisiert, dass die einzelnen Projektbereiche möglichst reibungslos ineinandergreifen.

Für HKL bedeutet das eine sehr direkte Abstimmung mit den weiteren Beteiligten und eine Planung, die sich eng am tatsächlichen Bauablauf orientiert.

#gelungen

TECHNIK DOPPELT GENUTZT

Der Sprinklertank erfüllt im Sensilo nicht nur seine Aufgabe für den Brandschutz. Er wird gleichzeitig als Wärmequelle in das Energiekonzept eingebunden.

Damit wird eine ohnehin notwendige technische Anlage für eine weitere Funktion des Gebäudes genutzt. Brandschutz und Energieversorgung werden auf diese Weise sinnvoll miteinander verbunden

#herausforderung

BAUEN, WÄHREND ES LOSGEHT

Die Größe des Projekts und der enge Bauablauf stellen hohe Anforderungen an die Koordination. Besonders anspruchsvoll ist der schrittweise Übergang vom Bau in den Betrieb.

Während einzelne Bereiche noch fertiggestellt werden, startet an anderer Stelle bereits die Produktion. Die Technische Gebäudeausrüstung muss deshalb nicht nur als Gesamtsystem funktionieren, sondern abschnittsweise zum richtigen Zeitpunkt betriebsbereit sein.

#manlerntnieaus

NEU DENKEN, WENN ES darauf ankommt

Ein Projekt, das über mehrere Jahre läuft, verändert sich. Anforderungen entwickeln sich weiter, Rahmenbedingungen ändern sich und Entscheidungen aus früheren Planungsphasen müssen neu bewertet werden.

Beim Sensilo zeigt sich, wie wichtig es ist, Planung nicht als starres Ergebnis zu verstehen. Änderungen müssen früh gemeinsam bewertet und technische Lösungen so weiterentwickelt werden, dass sie zum aktuellen Stand des Projekts passen.

#projektteam

Die Gefährten

Stefan Balko
Planung HLS
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Jacqueline Dietrich
Teamassistenz
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Sven Dietrich
Planung HLS
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David Feige
Planung HLS / Forschung & Innovation
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Maximilian Frey
Planung ELT
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Frank Thierfeldt
LEAN Management
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Frank Walter
Planung ELT / Förderanlagen
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René Weber
Planung ELT / Gebäudeautomation
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Steffen Weis
Technische Systemplanung
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Sabine Werner
Technische Systemplanung
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ProjektNeubau Bürogebäude für das Informationstechnikzentrum des Bundes
StandortIlmenau
BauweiseZwei- bis dreigeschossiger Modulbau
Planung/Realisierung2022–2024
ProjektmodellIntegrierte Projektabwicklung (IPA)
ArchitektenADOBE Architekten + Ingenieure GmbH
EnergiestandardEGB 40
NachhaltigkeitBNB Silber
LeistungsphasenLPH 1–9
Kostengruppen410, 420, 430, 440, 450, 480
  • Fernwärmestation mit einer Leistung von 117 kW
  • Heizkreisverteilung mit 4 Heizkreisen
  • Wärmeabgabe über Heizkörper
  • RLT-Anlage mit einem Volumenstrom von 5.450 m³/h
  • Propan-Kältemaschine mit 40 kW Kälteleistung
  • Freie Kühlung integriert
  • Kältekreisverteilung mit 3 Kältekreisen

Weiterführende Informationen zur Integrierten Projektabwicklung:

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